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Test-Kits2018-07-16T15:32:17+00:00

In vitro Test-Kits zum Nachweis von hormonell aktiven Substanzen in wässrigen Proben

Mit unseren in vitro Tests haben Sie die Möglichkeit, die wirkungsbezogene Analytik für den Nachweis von Hormonen und hormonell aktiven Substanzen in Ihrem Labor zu etablieren. Die Verfahren der new_diagnostics GmbH nutzen dafür das biologische Potenzial der genetisch modifizierten Hefe Arxula adeninivorans und Saccharomyces cerevisiae. Für die Gewährleistung einer nahezu konstanten biosensorischen Qualität über mehrere Monate werden die Hefen in einem gefriergetrockneten Zustand bereitgestellt. Die für die Durchführung der Tests notwendigen Medien und Puffer sowie spezielle Verbrauchsmaterialien sind für die ready-to-use Anwendungen in allen Test-Kits enthalten. Weiterhin erhalten Sie den kostenfreien Zugang zu der Software BioVAL®, mit der Sie Ihre Messergebnisse auswerten können.

Arxula adeninivorans Arxual adeninivorans Zellen(Syn. Blastobotrys adeninivorans) ist eine unkonventionelle thermo- und halotolerante Hefe die einen temperaturabhängigen reversiblen Dimorphismus aufweist. Bei Temperaturen über 42 °C verändert die Hefe ihre Morphologie hin zu einer filamentösen Struktur.  A. adeninivorans toleriert Umgebungstemperaturen bis zu 55 °C und im Vergleich zu herkömmlichen Hefen, Salinitäten von bis zu 200 PSU (Practical Salinity Units). Dies entspricht z.B. einer Salzkonzentration von 20 % NaCl. Ein weiteres Robustheitsmerkmal ist eine hohe pH-Toleranz.  A. adeninivorans kann im sauren Milieu bis pH 2 kultiviert werden. Diese besonderen physiologischen Eigenschaften ermöglichen die Anwendung des Testorganismus für komplexe Proben wie z.B. marine Salzwässer oder industrielle Prozessabwässer. A.adeninivorans ist eine imperfekte Hefe, die keine Sporen bilden kann. Dadurch ist ein unkontrolliertes Freisetzen der Hefe durch Sporenbildung nicht möglich.

Saccharomyces cerevisiae ZellenSaccharomyces cerevisiae ist eine fakultativ anaerobe Hefe mit runden, ovalen Zellen. Unter bestimmten Bedingungen können die Zellen langgestreckt sein und Pseudomycel bilden. S. cerevisiae  kann eine Reihe von Zuckern (Glucose, Saccharose, Maltose) bis zum Ethanol als Endprodukt vergären. Der Gärungsstoffwechsel kann bis ca. 18 % (v/v) Ethanol ablaufen. Dadurch kann die Hefe auch für Proben mit alkoholischen Lösungsmittelanteilen eingesetzt werden. S. cerevisiae kann sich sowohl vegetativ als auch sexuell vermehren.

Mit unseren biologischen Test-Kits messen Sie die Wirkung hormonell aktiver Substanzen in einer Probe abhängig von der Spezifität des jeweiligen Tests. Die Testorganismen für unsere Verfahren basieren auf den Hefen Arxula adeninivorans und Saccharomyces cerevisiae. In das Hefegenom (A. adeninivorans) oder extrachromosomal in Plasmide (S. cerevisiae) sind dem Anwendungsbereich entsprechend eine Rezeptorgenkassette humanen Ursprungs, spezifische Genregulationssequenzen sowie eine Reportergenkassette integriert. In Anwesenheit eines Liganden wirkt der gebildete Rezeptor-Ligand-Komplex als Transkriptionsfaktor und bewirkt die Bildung eines Reporterenzyms, welches in das extrazelluläre Medium ausgeschieden wird. Die Menge an gebildetem Reporterenzym korreliert mit der Gesamtkonzentration der zu analysierenden Zielsubstanzen und kann photometrisch nach enzymatischer Reaktion mit einem chromogenen Substrat erfasst werden. Die Quantifizierung erfolgt durch Kalibrierung mit einem Referenzstandard.

Wenn Sie mit unseren hefebasierten Verfahren in Ihrem Labor arbeiten möchten, beachten Sie bitte, dass die Arbeit mit gentechnisch veränderten Organismen nur in einem gentechnischen S1-Labor erfolgen darf.
Falls Ihr Labor noch keinen Status als gentechnisches S1-Labor hat, unterstützen wir Sie gern bei der Anzeige durch die Bereitstellung erforderlicher Informationen und Dokumente.

Für die Durchführung der Tests ist folgende spezielle Laborausstattung erforderlich:

  • Zentrifuge für Deepwell-/Mikrotiterplatten (für ausgewählte A. adeninivorans basierte Tests)
  • Inkubationsschüttelsystem
  • Mikroliterzentrifuge
  • Mehrkanalpipette (10 – 300 μl)
  • Photometer für Mikrotiterplatten

Datenblatt technische Anforderungen

Nachweis estrogener Wirkung

Nachweis androgener Wirkung

Nachweis gestagener Wirkung

Nachweis Ah-Rezeptor vermittelter Wirkung